Max – der nur kurz auf diesem Planeten weilte


 

 

 

 

 

 

 

Eines Tages brachte mir eine Frau in einem „Hundekackebeutel“ ein kleines verfilztes Federwesen. Max… eine aus dem Nest gefallene Krähe. „Sie sind doch der Krähenvater?!“ und schon lag das Findelkind in meinen Händen. …… Die Frau hatte Vorstellungen!

Eigentlich sollte man keine Jungkrähen an sich nehmen, da die Eltern sie auch außerhalb des Nestes weiterfüttern, auch wenn sie von Menschen angefasst wurden…. ganz im Gegensatz etwa zu Rehwild ! – Auch ich konnte dem kleinen nur eine Chance geben denn ein Großteil der Jungvögel erreicht das Erwachsenenalter nicht…. und leider wurde Max so nannte ich ihn,  sechs Wochen später( in einer verkehrsberuhigten Zone) von einer viel zu schnellen Autofahrerin platt gemacht……. Baby an Bord,das sind die Schlimmsten! Die müssen zwischen Vernissage & Frisörtermin noch schnell ihr Kind im Kinderhort loswerden!   In der kurzen Zeit aber hat mir Max viel Licht in mein Leben gebracht ( es gibt drei oder vier Filme bei YouTube… Max das Findelkind)

Ich hatte überhaupt keine Ahnung wie man eine Krähe aufzieht. Aber viel Intuition! Und da ich selbst eine halbe Krähe bin, klappte das auch ganz gut… insbesondere, weil Krähen Allesfresser sind! Nach zwei Wochen schon war Max so gut wie Stubenrein… er konnte nämlich tatsächlich auf Befehl ins Waschbecken pupen!(auch im Internet zu sehen).Das Aufziehen einer Krähe fordert viel Herzblut…sobald das Tier nur irgendwie fliegen kann, macht es sich zur Aufgabe die Wohnung zu  verwüsten!

Da ich in der Nähe des Stadtparks ( Hamburg ) wohne packte ich Max jeden Tag aufs Fahrrad um ihn in die Krähenschar ( etwa 150 Vögel ) die ich jeden Tag treffe zu integrieren.

Das geht nur wenn man diese überaus scheuen Vögel gut kennt

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Über stadtkraehen25

Bin Philosoph von eigenen Gnaden.... sehe das Universum wie Arthur Schopenhauer ( Die Welt als Wille und Vorstellung)....die sicher materieller ist als eine aus Lehm geformte wie es von der Kanzel herunter propagiert wird!
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5 Antworten zu Max – der nur kurz auf diesem Planeten weilte

  1. Nina schreibt:

    Hallo,
    ich habe mir grade eben den ganzen nachmitag alle Vidios auf youtube angesehen!
    Und mich Intersesiert total was mit Max geschehen ist? was ist aus ihn geworden?
    Und ich finde das supper interesant alles und total schön sie das machen!!!
    Ich sehe dise vögel jetzt mit noch ganz anderen augen, Danke!!

    Ich bitte um antwort bin echt total neugierich.

    nina

    • pragerschwalbe schreibt:

      ich bin sehr glücklich ein mensch zu finden wie du bist!!!!mit maxi ist mir es fürchterlich leid!!!!du hast recht.liebe grüsse aus prag von eine pragerschwalbe pa!

  2. MarlisB schreibt:

    Ich würde gerne ein längeres Kommentar hinterlassen, aber lieber auf Englisch. Geht das?

      • MarlisB schreibt:

        When I lived in rural India, I came across two boys who had raided a crow nest not far from my farm. They had four of the common jungle crows chicks. Three with feathers. The fourth one was a runt and had no feathers worth speaking off. (http://en.wikipedia.org/wiki/Indian_jungle_crow)

        I bought the runt hoping to rescue it and called it Gunda (colloquial for bandit). Gunda was an active crow baby that quickly grew into a set of lovely feathers and a whole lot of mischief. These birds are incredibly smart an inquisitive. When it was time to teach it to fly and tethered it with lightweight yarn and let it exercise to its hearts content in an open area of the farm yard. On the first day I suddenly found myself surrounded by 30-40 adult crows perching in the trees around me, observing the proceedings. It was a scene out of Hitchcock. Fortunately none attacked. The crows came again the next three days of exercising, even arriving in advance and waiting for us. Then over the next few days I noticed fewer of them coming except for one pair which stopped leaving and instead lived in the trees on the farm. I do believe those were the brooding pair from whose nest Gunda originally was stolen. Once I was convinced that Gunda could fly reasonably well, I let him go. The adult pair of crows that had stayed took him under their wing and taught him the ropes. He would often visit initially, always with his parents (real or adoptive), but stopped using his cage by the second day.

        Raising him and earlier a little owl, were some of the best memories of my teenage years.

        My apologies for the long post but one doesn’t often meet people who love crows, and I was thrilled to share this story.

        I am German, but prefer to express myself in English since I have lived most of my life in English speaking countries. I do love to read it though. It’s just when I try to write it, I feel rather uneducated und dumm.

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