Ein kleiner Freund mit Namen Jeff

Jeff kam wie aus dem Nichts, zerrte an meinem Jackenärmel und forderte meine Aufmerksamkeit ein. Jeff habe ich ihn genannt, weil er bei jeder Gelegenheit ein kurzes“Jeff, Jeff “ von sich gibt.Jeff & Bande 3Jeff sitzt auf SchuhJeff 3Jeff Zweigspielauf Knie 3auf schuhAufmerksam

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Über stadtkraehen25

Bin Philosoph von eigenen Gnaden.... sehe das Universum wie Arthur Schopenhauer ( Die Welt als Wille und Vorstellung)....die sicher materieller ist als eine aus Lehm geformte wie es von der Kanzel herunter propagiert wird!
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9 Antworten zu Ein kleiner Freund mit Namen Jeff

  1. Jörg Motz schreibt:

    Bin begeistert…. so geht man mit diesen tollen Tieren um.

  2. hexesofia schreibt:

    Wow, das muss eine tolle Erfahrung sein!

  3. Silvia schreibt:

    Hallo.
    Seid etwa Mitte März stelle ich jeden Morgen hinten im Hof(Rückseite des Hauses,viel Grünfläche und Bäume)eine große Schale mit Streufutter und selbstgemachtem Fettfutterflocken , manchmal auch Mehlwürmer,für die Wildvögel hin. Ich machte es eigentlich um Meisen anzulocken damit sie meine 4 angebrachten Nistkästen beziehen.Aber ich ziehe damit eine große Schar von Dohlen,Rabenkrähen,Elstern und Ringeltauben an.Zuerst hatte ich mich etwas darüber geärgert, weil ich eigentlich die Artenvielfalt in unserer Umgebung erweitern wollte(mit kleineren bunten Singvögeln und nicht mit den Trittbrettfahrern, die uneingeladen mein Wildvogelfutter auffressen.Aber jetzt habe ich mich an die Rabenkrähen so gewöhnt und es macht mich glücklich wenn ich sie vom Fenster aus in der Küche beobachten kann.Ich habe aus dem Baumarkt einen großen Pflanzenuntersetzer und viele Granitpflastersteine besorgt und den Piepmätzen als Wasserstelle einen Brunnen gebaut.Wasser und Untersetzer wird jeden Tag ausgetauscht. Aber jetzt hätte ich sehr gerne einen Rat von einem erfahrenen Rabenkrähenflüsterer: wie schaffe ich es einen näheren Kontakt zu den Krähen herzustellen? Sobald ich die Hinterhoftür öffne und den Rasen betrete mit meiner großen Futterschüssel fliegen die Krähen erst mal alle weg auf das Hausdach und Bäume und kommen erst dann zum Fressen wenn ich ausser Sichtweite bin. Sie sind wirklich sehr scheu und misstrauisch. Gut-diese Fütterung ziehe ich konsequent erst seit etwa 6 Wochen durch-ist noch nicht so lange.Wenn ich dies weiterhin so beibehalte, ob sie ihr Verhalten mit der Zeit mal ändern und mich mal etwas näher kommen lassen? Wie gesagt:sobald ein Mensch auf der Grünanlage entlangläuft fliegen alle erst mal komplett weg.Erst wenn die Luft wieder rein ist machen sie sich am Napf und Futterschale zu schaffen und nehmen die Wasserstelle dankbar an. Hast du ein paar Tipps für mich?
    Lieben Gruß
    Silvia

    • stadtkraehen25 schreibt:

      Hallo Silvia,
      Tatsächlich muß man sich mit dem Aufbau von Kontakten zu Krähen Zeit nehmen. Anfänglich scheint es auch so als wären die Fortschritte nur sehr langsam. Krähen sind als Fluchtvögel sehr misstrauisch. Sie werden Dich nach sechs Wochen längst an Deinem Gesicht erkennen und auch aus der Sicherheit der Bäume aufs Genaueste beobachten. Eine immer gleichfunktionierende Strategie gibt es bei diesen klugen und vor allem mit völlig unterschiedlichen Karaktereigenschaften versehenen Vögeln nicht. Schon eine Schüssel in der Hand kann ihr Misstrauen erwecken. Mein Tip wäre, an einer gut für die Krähen einsehbaren Stelle ( etwa einen Baumstumpf ) eine Erdnuß, möglichst auch mit deutlichen Bewegungen, abzulegen und dieses auf längerem Zeitraum zu wiederholen…. möglichst nichts ausstreuen, da man so oft anonym für die Krähen bleibt. Zeige deutlich auf das abgelegte Objekt. Tatsächlich läßt sich über die Hände gut mit Krähen Komminizieren!Ansonsten meine Filme auf YouTube anschauen… unter Falltraumprofi…. etwa meinen Letzten “ Karlson die Krähe vom Dach“.

      • Silvia schreibt:

        Hallo lieber Siggi,
        dank dir für deinen Tipp.
        Übrigens habe ich fast alle deine Filme angeguckt. Sie haben mir sehr gut gefallen und inspirieren mich sehr.
        Ganz besonders hat mir der letzte Film „Karlson vom Dach“ gefallen, wobei du aber den Vorteil hast das die Krähe dich schon kennt und dir relativ vertraut.
        Bei mir ist es jetzt so,dass ich hier jetzt mehr Dohlen habe, welche gefüttert werden wollen.Die Rabenkrähen halten sich jetzt mehr zurück.Ich habe das Gefühl, die größeren Rabenkrähen wünschen auch keinen freundschaftlichen Kontakt zu Menschen, während die Dohlen etwas offener erscheinen.Ich wohne in Bremen-wir haben hier eine große Population von Rabenvögel.
        Was ich noch sagen wollte:mir tut es so leid um deinen Maxl.Mir kamen die Tränen.Man steckt so viel Liebe und Zeit in dieses Tier und dann wird es einem durch die Ignoranz von unsensiblen Menschen entrissen.Es gibt aber das Gesetz des Karmas.Diese Frau wird das gleiche Gefühl des Verlustes erfahren müssen.So ist das Leben.
        Aber du, du bist ein ganz besonderer Mensch.Durch deine Wertschätzung der Tiere hebst du die allgemeine Frequenz(Schwingung der Liebe-meine ich)an und dies kommt uns allen zugute.Ich danke dir dafür.
        Lieben Gruß
        Silvia aus Bremen

  4. saggioish schreibt:

    Was pflegen doch die Anhänger SCHOPENHAUERS in Deutschland von ihrem Meister zuerst anzunehmen? Ist es sein harter Tatsachensinn, sein guter Wille zu Helligkeit und Vernunft, der ihn oft so englisch und so wenig deutsch erscheinen lässt?
    Oder die Stärke seines intellektuellen Gewissens, das ihn dazu zwang, sich auch in seinen Schriften beständig und fast in jedem Punkt zu widersprechen?
    Oder seine Reinlichkeit in Dingen der Kirche und des christlichen Gottes?
    Oder seine unsterblichen Lehren von der Werkzeugnatur des Intellekts und der Unfreiheit des Willens?

    Nein, dies alles bezaubert nicht und wird nicht als bezaubernd gefühlt:
    aber die mystischen Verlegenheiten und Ausflüchte Schopenhauers, an jenen Stellen, wo der Tatsachen-Denker sich vom eitlen Trieb, der Enträtseler der Welt zu sein, verführen und verderben ließ.

    Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft, Zweites Buch, 99 (3,453)

    Schopenhauer ist für einen Psychologen ein Fall ersten Ranges: nämlich als bösartig genialer Versuch, zugunsten einer nihilistischen Gesamtabwertung des Lebens gerade die Gegeninstanzen, die grossen Selbstbejahungen des „Willens zum Leben“, die Exuberanzformen des Lebens ins Feld zu führen. Er hat, der Reihe nach, die KUNST, den Heroismus, das Genie, die Schönheit, das große Mitgefühl, die Erkenntnis, den Willen zur Wahrheit, die Tragödie als Folgeerscheinung der „Verneinung“ oder der Verneinungsbedürftigkeit des „Willens“ interpretiert – die größte psychologische Falschmünzerei, die es, das Christentum abgerechnet, in der Geschichte gibt.
    Genauer zugesehen ist er darin bloß der Erbe der christlichen Interpretation:
    nur dass er auch das vom Christentum ABGELEHNTE, die großen Kultur-Tatsachen der Menschheit noch in einem christlichen, das heißt nihilistischen Sinne GUTZUHEIßEN wusste (- nämlich als Wege zur „Erlösung“, als Vorformen der „Erlösung“, als Stimulantia des Bedürfnisses nach „Erlösung“ …)

    Friedrich Nietzsche, Götzen-Dämmerung, Streifzüge eines Unzeitgemäßen, 21

  5. Silvia schreibt:

    Hallo Siggi,
    ich brauche mal deinen Rat.
    Die Dohlen-Kolonie hinter dem Haus, die ich über Monate mit Wildvogelfutter(Erdnüsse,Fettflocken,Streufutter,Rosinen, Getreide und Hunde- und Katzentrockenfutter) und frischen Trinkwasser verwöhnt habe, haben sich komplett zurückgezogen.Ich wollte sie eigentlich konditionieren,dass sie die Grünanlage hinter dem Haus mit positiven Erinnerungen in Verbindung bringen und öfters mal herkommen als Gruppe-aber man hört und sieht sie nicht mehr.Jetzt merke ich, dass ich konditioniert wurde: ich möchte sie so gerne füttern,für sie sorgen und sie beobachten. Aber wenn ich Futter für sie hinstelle, bleibt es unberührt, weil sie diese Gegend nicht mehr aufsuchen.Was ist bloß los?Rabenkrähen kommen auch nicht mehr hierher.Wenn ich frisches Wasser hinstelle verirrt sich auch kein einziger Vogel hierher.Die Piepmätze haben keinerlei schlechten Erfahrungen durch Menschen oder Katzen gemacht.Ich verstehe das einfach nicht.Es ist jetzt hinter dem Haus in der Grünanlage(sehr große Rasenfläche, viele hohen Bäume)sehr still geworden.Ich bin sehr traurig…….

    • stadtkraehen25 schreibt:

      Hallo Silvia,
      nach meiner Erfahrung mit Dohlen, die bei Weitem nicht so umfassend ist, wie die mit den Krähen, leben diese tatsächlich eher in größeren Gruppen als Krähen, die gerade im Revierverhalten Einzelgänger sind, auch wenn sie sich immer wieder kurzfristig zu oft riesigen Ansammlungen finden. So ist es nicht verwunderlich, daß sie auch als Gruppe handeln, so wie bei Dir etwa, daß sie als Gruppe fernbleiben. Die Gründe für das Fernbleiben können so vielfälltig sein, denn freilebende Tiere sind oft nur schwer einzuschätzen, daß ich hier eigentlich kaum Ratschläge geben kann. Ich selbst muß ähnliche Erfahrungen täglich machen , nicht verwunderlich bei der Vielzahl der Krähen(etwa 150) die ich täglich sehe! Der Gourmet ist und bleibt verschwunden, Auge, den ich über vier Jahre fast täglich sah kommt nicht mehr. Manche verschwinden für einige Zeit und kommen oft erst nach einem Jahr wieder und benehmen sich als wäre nichts gewesen. Aktuell kommen Jeff & Karlson schon seit Wochen nicht mehr. Die Gründe können halt, und so ist es eben in der Natur, vielschichtig sein. Etwa streunende Haustiere oder auch Raubvögel die in der Nähe ansitzen. Eine Sicherheit, daß man Rabenvögel mit festen Futterstellen dauerhaft an sich binden kann, ist nicht gegeben, da diese Allesfresser sind und immer & überall Nahrung finden. Und die Erwartungen, daß alles so klappt, wie bei mir, sollte man ein wenig zurückschrauben, in der realistischen Einschätzung, daß ich schon viele Jahre mit Krähen komminiziere und es ungewöhnlich viele sind. Mein, wenn auch nicht sehr hilfreicher, doch gutgemeinter Rat: sich Zeit nehmen und in Geduld fassen und beides braucht es, wenn man sich Fortschritte erhofft!
      Gruß aus Hamburg Siggi

  6. Anne Wulf schreibt:

    Lieber Siggi, hab mich riesig gefreut, als ich Deine Seite hier entdeckt habe. Herzlichen Dank für Deine wunderbaren Bilder und Texte 🙂

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